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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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Ja, Schwcrcnoth! das will ich!" ricf Thomas, derunter den Soldaten recht artig fluchen gelernt hatte.

Der Vater verwies ihm diese Wachstubensprachc, lohteihn aber wegen seiner raschen Entschließung. Diese be-fremdet vielleicht; doch man muß mir wissen, daß ihm einverdorbener Mnscnsohn, der jetzt die Muskete trug, vondem flotten Burschcnleben auf der Akademie viel erzähltund dadurch seine Begierde gereizt hatte, an solchen lusti-gen Schmausen Antheil zu nehmen.

Bald darauf bezog er eine Universität, wo er drei Jahrelang die Vorlesungen der berühmtesten Lehrer ordentlichund pünktlich bezahlte, ohne ihre Hörsälc durch seineGegenwart zu verengen. Es war ihm von ungefähr zuOhren gekommen, daß Friedrich der Große geschrieben odergesagt habe:die Menschen schienen, ihrem physischen Zu-stande nach, von der Natur mehr zu Postillons, als zusitzenden Gelehrte» geschaffen zu scyn." Dieser Gedanke(dem einer der größten Acrzte unserer Zeit viel Wahrheitzugcsteht) gefiel dem Herrn Fähnrich-Studenten so wohl,daß er fast täglich, indem die berühmtesten Professoren ihreCollegia lasen, die berühmtesten Micthpferde bestieg unddie Stationen der umhcrliegenden Dorfschenkcn beritt. Daer aber ein eben so schwerer als ungeschickter Reiter warund alle Klepper wund drückte, so machte» die Pferdevcr-lcihcr bald einen Bund, ihm ihre Rosse zu verweigern.Eben so unhöflich waren mehrere Gastwirthc, die ihn ausihren Speisezimmern hinauskomplimcntirten, weil er ander gemeinschaftlichen Tafel für sechs Personen und nurfür eine bezahlte.

Einem dieser Geizhälse zum Trotz, spann er mit derhübsche» Tochter desselben einen Licbcshandcl an, wobei esmehr auf Befriedigung des Magens, als auf etwas andersabgesehen war. Trudchen Schnick (so hieß das Mädchen-