Eilftes Kapitel.
Milcht der Schmeichelei. — Der AbschiedSschlii.illS.
Diese Stichelreden fiele» Thomasen etwas auf. Er schafftesich jedoch die Sorgen darüber bald vom Halse, und er-tränkte sic bei dem nächsten Weinschenkcn in einer FlascheRebensaft, woran es zn seinem großen Mißfallen bei dergenossenen Bcwirthung gefehlt hatte. Daß er die Bahnder Helden schon wieder verlassen sollte, war ihm übrigenseine sehr erfreuliche Nachricht.
Anders dachte sein Vater. Er las des Generals Schrei-ben, das er in den nächsten Tagen empfing, mit demhöchsten Unmnth, und betrachtete die Ausstellungen, diedarin gegen seinen Sohn gemacht wurden, als blose mili-tärisch-pedantische Grillen: den» der Brief erwähnte mitkeinem Worte des Spuks am Kloster, sondern enthielt)statt aller andern Gründe, nur die Bemerkung: daß Tho-mas, wegen seiner nnbehülflichen Korpulenz, nicht geschicktsep, die Strapatzcn des Kriegsdienstes zn ertragen.
Der Kapitän antwortete: er müsse sich gefallen lassen,daß man seinen Sohn znm Militärdienst unbrauchbar finde;doch wünsche er, ihn auf eine anständige Art verabschiedetzu sehen. Der Herr General möchte daher die Gnade ha-ben, ihn zum Fahnjunker zu avancircn, und dann beimLandesherr» auszuwirkcn, daß er mit dem Charakter alsFähnrich entlassen werde.