-o§> 39
Der Kadett zog sic langsam aus der Tasche, legte sie indie Schüssel, und als er über seine Absicht bei Einsamm-lung dieser Schätze befragt wurde, gab er stotternd zurAntwort: er habe den Pudel seines Hauswirths damittraktiren wollen.
„Ei, so hättest du ihm auch mehr Fleisch gönnen sol-len!" versetzte der General. „Doch das sep darum! Laßuns von wichtigem Dingen sprechen. — Du bist frei undstraflos! — Aber, trotz der Tapferkeit, die du gegen zwölfbis zwanzig Räuber bewiesen hast, Hab' ich gute Gründe,dich für eine feige Memme zu halten. Solche Bursche,wie du, taugen nicht zu Soldaten. Ich werde daher andeinen Vater schreiben und ihm de» Rath geben, dich wie-der zu sich zu nehmen und ruhig hinter dem Ofen sitzenzu lassen. Geh vor der Hand in dein Quartier und spielemit dem Pudel; sich aber wohl zu, ob die Bestie nichtetwa ein maskirtcs Gespenst ist. Man hat solcher Bei-spiele." —