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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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lein erstarrte vor Bestürzung. In diesem Augenblicke kamder rechte Mann. Er hielt den militärischen Anruf füreine» Scherz seines Liebchens, antwortete:Gut Freund!"und schwang sich lustig ans der Seite, wo Thomas lag,in den dunkeln Wage» hinauf. Hier fiel ihm sogleich, daer mit verliebter Hast um sich griff, die Patrontasche desKadetts in die Fäuste. O Himmel! was fluchte der eifer-süchtige Kerl, und wie grimmig drasch er mit seiner Peit-sche drauf los! Thomas fand nicht für gut, sich mit demunbekannten Grobian zu katzbalgen, kollerte sich vom Wa-gen herunter und ergriff das Hasenpanier.

Er lief, so lange sein Athem aushiclt, auf der Land-straße zurück, und glaubte immer, die Peitsche hinter sichsausen zu hören. Doch der zürnende Liebhaber, der sichmit seiner Schöne» verständigen mußte, hatte nicht Zeit,ihn, das Geleit zu geben. Dagegen machte» zwei Bauern,die jetzt, da der Tag zu grauen begann, auf's Feld gin-gen , Jagd ans ihn. Schon matt, und überhaupt ein er-bärmlicher Läufer, ward er bald eingcholt und ergab sich.Sic führten ihn, scharf bewacht, in die Stadt und über-lieferten ihn dem Rcgimcnte.

Lengbciii'S sämmtl. Sehr. VI. Bd.

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