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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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ich mußte wieder ins Bett kriechen, und bin noch so matt,daß ich nicht auf den Beinen stehen kann."

Mordpestilcnz!" fluchte der Feldwebel,warum ließenSic sich nicht bei Zeiten krank melden? ES ist Ihr Glück,daß wir nicht Krieg haben; sonst glaubte man, hosts derHenker! Sie hatten das Kanoncnficbcr."

Hiermit ging er eilig davon, um einen Nothnagel aufde» Paradcplaß zu schaffen. Ans der Treppe begegneteer dem Doktor, und empfahl ihm den Patienten. Kirchhofversprach mit schlauem Lächeln, ihn sogleich zu besuchen,und kaum freute sich Thomas, des donnernden Feldwebelslos zu scpn, als schon der doppelt gefürchtete Hauswirthvor sein Bett trat.Ich höre mit Bedauern," sprach er,daß Sic plötzlich krank geworden sind. Lasten Sie michdock Ihren Puls untersuchen!"

Zitternd reichte ihm Thomas den Arm. Kirchhof befühlteihn und schien zu stutzen.Sic sind wirklich sehr krank!"sprach er:Sic haben das Butterficber! Ilms Himmelswillen! wie kamen Sie dazu?"

Ich wüßte doch nicht" stammelte Thomas, und wardkirschbrau» im Gesichte.

Sie habeu's, auf mein Wort! Die Natur half sichaber schon, wie mich dünkt, durch einen starken Schweiß.Erlauben Sie doch!"

Nasch und unbarmherzig entzog er dem armen Junker,den ein vollständiges Angsifieber schüttelte, das Deckbett,und verbiß mit Mühe das Lachen, als er ihn in zerschmol-zener Butter schwimmen sah.Stehn Sic in Gottes Na-men auf!" sprach cr iSie haben sich wieder gesund ge-schwitzt! Aber ein unbegreifliches Näthscl ist mir dersympathetische Zusammenhang Ihrer Krankheit mit derButter in mcinem Speiscgewölbc. Die ist in der vorigen