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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Nacht rappclköpfisch geworden, hat den größten Topf zer-sprengt, und ist durch die Thiir, die ihr eine untreue Handgeöffnet haben muß, hcrausgclanfcn, um Ihnen einen Be-such. abzustattcn. Das beweisen die Fußstapfcn, die sie aufder Treppe und bis in Ihre Kammer herein zurückgclas-scn hat. Was sagen Sic dazu?"

Was ich dazu sage?" rief Thomas, und sprangmit Verzwciflnngsmuth aus dem BetteIch sage, daßdie Butter weiß, wohin sic gehört!"

Ei! wohin denn?" fragte der Doktor.

In meinen Mage»!" sprach der Junker mit Nachdruck.Mein Vater zahlt ein reichliches Kostgeld für mich: aberSic und Ihre Frau Jutta lassen mich hungern, daß michdie Sonne durchschcincn könnte."

Das wird sie wohl bleiben lassen, die liebe Sonne!"versetzte Kirchhof.Ihr Bürgermcistcrbauch, junger Herr,sagt mir gut dafür und ist mein bester Vcrthcidiger gegenIhren Vorwurf, daß Sie an meinem Tische Hunger litten.Ich füttrc Sic freilich nickt, daß Sic berste» möchten: wiewollt' ich, als Arzt, das verantworten? Aber sattessen können Sie sich, und hatten nicht nöthig, Streiche zumachen, die Ihnen wie dem Hunde das Gras bekommenwürden, wenn ich beim Regiment«: darüber Klage führte."

Kirchhof »ahm nun weiter kein Blatt vor den Mund-nnd cs gab einen harten und unverblümte» Wortwechsel;doch des Klappcrmanns gedachte keiner von Beiden. Tho-mas erwähnte vor Grausen dieser Erscheinung nicht, undsein Hauswirth ließ ihn gern glauben, daß cs in derSpeisekammer nicht geheuer scy, weil er sie dadurch ambesten geschützt wußte. Aber während des Gezänks warfihm sein Gewissen vor, daß er doch in der That seinemKostgänger den Brodkorb zu hoch gehangen habe. Das bc-