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Siebzehnter Gesang.
132 .
Und dieses Fuhrwerk voller Schmach umgabenSchaamlose Vetteln, Metzen, da und dort,
Die seinen Kühen Rippenstöße gabenUnd ans ihn schimpften, all' in einem fort.
In größrc Noth versetzten ihn die Knaben,
Die, außer manchem schändlich groben Wort,Gewiß durch Steinigung sein Blut versprützten,Wofern ihn die Verständiger» nicht schützten.
133 .
Die schnöde Wehr, der Anlaß seiner Plagen(Denn falsches Zeugniß war durch sie geschehn),
Mußt' itzt die wohlverdiente Strafe tragen,
Dem Karr» im Kothe nachgeschleist sich sehn.
Dann hielt vor einem Tribunal der Wagen,
Und hören mußte Grpph für fremd VergehnDie eigne Schmach; sie ward ihm von den StufenDurch einen Herold in's Gesicht gerufen.
131 .
Der Karren ward sodann nach allen SeitenZn Tempeln, Häusern, Buden hingelcnkt;
Man zeigt' ihn rings, und nichts von Schändlichkeiten,Schimpfwörtern aller Art, ward ihm geschenkt.
Bis vor die Stadt will ihn das Volk begleiten,
Das endlich nun ihn fort zu jagen denktUnd ihm dazu noch manchen Stoß z» gönnen;
Denn wer er sey, hat man nicht wissen können.