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Fünfzehnter Gesang.
93.
Der Weg zur Linken war in besser,» Stande,Anmuth'gcr anch und ebner in der That/
Und lief beständig fort am Meeresstrande;
Doch wählten sie den rauhen, wilde» Pfad,
Weil man der hohen Stadt im heil'gen LandeAuf diesem Weg sechs Tage früher naht.
Zwar Gras und Wasser trifft man, wo sie gingen,Doch Mangel ist an allen andern Dingen.
9t.
Als sie demnach sich auf die Reife machten,Versah» sie mit dem Nöth'gen sich vorher.
Der Riese mußte sich damit befrachten;
Ihm würd' auch eines Thnrmes Last nicht schwer.Und als sie nun den ranhen Weg vollbrachten,Erblickten sie vom hohen Berge herDie heil'ge Stät', allwo die höchste GüteTilgt' unsre Schule mit eignem Herzgeblüte.
93.
Bei ihrem Eintritt in die Stadt gewahrenSie einen Jüngling, ihnen lieb und Werth,Den Sansonett von Mecca, der in JahrenDer ersten Blüthe weisen Sinn bewährt;Mild von Gemüth, in Ritterschaft erfahren,Bei allem Volk berühmt und hoch verehrt.Ihn führte Roland ans den Weg der GnadeUnd taust' ihn selber mit dem heil'gen Bade.