Druckschrift 
Theil 2 (1851)
Entstehung
Seite
110
Einzelbild herunterladen
 

110

Fünfzehnter Gesang.

12 .

Sie will, er solle lieber längs den ReichenDer Scythen, Indier, Nabathäcr gehn,

Und lieber erst vom graden Wege weichenUnd dann die Perser, Erythräer sehn,

Als jenes Meer des Boreas durchstreichen,

Wo immer böse, rauhe Winde Wehn,

Und das so sehr an Sonne Mangel leidet,

Daß mondenlang sie gänzlich von ihm scheidet.

13 .

Nachdem die Fee das Ganze sieht im Stande,Erlaubt sie nun dem Herzog, fort zu zieh»,

Und sagt ihm noch von manchem Gegenstände;Doch würd' uns der Bericht zu sehr verziehn.Und daß er meid' hinfort die Zauberbande,

Ans welchen er so leicht nicht möcht' entflieh«,Giebt sie ein schönes Buch ihm als Vermächtniß,Daß er es bei sich trag' ihr zum Gedächtnis.

II.

Wie jedem Zauber sey zu widerstehen,

Giebt dieses Buch ausführlichen Bericht.

Im Inhalt und Register ist zu sehen,

Wovon das Büchlein vorn und hinten spricht.Noch ein Geschenk ertheilt sie ihm bei'm Gehen,Dem jedes andre nachsteht an Gewicht.

Dies ist ein Horn von fürchterlichem Schalle;Wo inan es mir vernimmt, da fliehen Alle.