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„Ich weiß, was ich thun werde," sagte Georg, ging in daskleine Ziinmcr zurück und untersuchte seine Pistolen.
,,Simeon," sagtePlüncas, indem er mit dem Kopfe nickte, „Dusichst, wie es kommen wird."
„Ich sehe, " sagte Simeon seufzend. „Ich bete zu Gott, esmöchte nicht so weit kommen."
„Ich will Niemand in meine Schuld verwickeln," sagte Georg.„Wollt Ihr mir Eucrn Wagen borgen, und mir die Straße beschrei-ben, so fahre ich allein nach der nächsten Niederlassung. Jim ist einRiese an Kraft und mnthig wie Tod nnd Verzweiflung, und ichauch."
„Ja, ganz gut, Freund," sagte Phineas, „aber Du brauchstzu alledem einen Fuhrmann, Du bist ganz willkommen, wenn Dudas Fechten allein übernimmst, aber ich weiß von der Straße Man-ches, was Dn nicht kennst."
„Aber ich will Euch nicht mit hincinzichcn," sagte Georg.
„Hincinziehen?" sagte Phineas mit einem cigcnthümlichen undscharfen Ausdruck seines Gesichts. „Wenn Dn mich hincinzichst, sosei so gut, mich cs wissen zu lassen."
„Phineas ist ein Weiser und geschickter Mann," sagte Simeon.„Du thust wohl, Georg, Dich nach seinem Nrthcil zn richten, und"fügte er Hinz», indem er freundlich die Hand auf Gevrg's Schulternlegte und auf die Pistolen deutete, „sei nicht allzu rasch damit — jun-ges Blut ist heiß."
„Ich werte Niemanden angrcifen," sagte Georg. „Alles, wasich von diesem Lande verlange, ist, daß man mich allein nnd friedlichgehe» läßt; aber —" er hielt inne, seine Stirn verfinsterte sich, seinGesicht zuckte — „mir wurde eine Schwester auf dem Markte in Neu-Orleans verkauft. Ich weiß, wozu die Menschen dort verkauft wer-den, und ich sollte dabei stehen und sehen, wie sic mein Weib undmein Kind nehmen nnd sie verkaufen, wenn Gott mir ein Paar starkeArme gegeben hat, sie zn vertheidigen? Nein, so Gott mir helfe. Ichwill fechte» bis zum letzten Athcmzuge, ehe sie mir Weib und Kindnehmen. Könnt Ihr mich tadeln?"
„Sterbliche Menschen können Dich nickt tadeln, Georg. Fleischund Blut könnten nicht anders handeln," sagte Simeon. „Wehe der