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2 (1852)
Entstehung
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cs müßte sich jedenfalls etwas zugetragen haben. Und gerade als sic an-gcfangen hatte, sich in wirkliche Besorgniß zu versetzen, kam er herbeimit seiner gewöhnlichen Nachlässigkeit und gab Eva ein Viertel vonder Orange, die er aß, indem er sagte:

„Nun, Cvusinc Vermont, ich denke, Sie sind bereit?"

„Ich bin beinahe seit einer Stunde bereit und habe gewartet,"sagte Miß Ophelia. „Ich fing wirklich an, besorgt um Ihretwegenzu werden.

„Das ist schön," sagte er. „Gut, der Wagen wartet und dieMenge hat sich verlaufen^ so daß man jetzt auf anständige Weise vor-wärts gchey kann, ohne gestoßen und geschuppt zu werden." Dannfügte er zu einem Fuhrmanne hinzu, der neben ihm stand. „Nimmdiese Sachen."

„Ich will Nachsehen, daß sie anfgeladcn werden," sagte MißOphelia.

„Ach, Cousine, wozu das?" sagte St. Cläre.

„Na jedenfalls will ich dies hintragen und das und dies," sagteMiß Ophelia, indem sie drei Kästchen und eine kleine Schachtelauslas.

„Meine theure Miß Vermont, gewiß, Sie dürfen nicht so diegrünen Berge auf uns laden, Sie müssen wenigstens einen Theil dersüdlichen Grundsätze annehmen und sich nicht mit all der Last bepacken.Man würde Sie für ein Aufwartcmädchcn halten; geben Sie cs demBurschen da, und er wird sie forttragcn, als ob cs Eier wären."

Miß Ophelia sah verzweiflungsvvll aus, als ihr Cousin ihr allihre Schätze abnahm, und war hocherfreut, als sie sich endlich in demWage» und Alles wohlverwahrt um sich her erblickte.

„Wo ist Tom?" fragte Eva.

„Außen, Puttchen. Ich werde Tom der Mutter als ein Fric-denspfand bieten, um den betrunkenen Schurken zu ersetzen, der neu-erlich den Wagen umwarf."

„O Tom wird ein guter Kutscher sein, das weiß ich," sagte Eva,„er betrinkt sich nie."

Der Wagen hielt vor einem alterthümlichen Hause, welches indem sonderbaren Gemisch spanischen und französischen Styls erbautwar, von dem man in einigen Tbcilcn Neu-Orlcans Beispiele findet.Es war in maurischem Geschmacke aufgeführt, ein Quadrat von Ge-