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digcn Waare zu sehen. Jetzt war die Reihe an ihm. ängstliche Blickeumherzusenden.
„Wo ist das Mädchen hin?" fragte er Tom.
Tom, der die Weisheit gelernt hatte, zu schweigen, hielt sichnicht für berufen. seine Beobachtungen und Vermuthungcn auszu-sprccheu, sondern sagte, er wüßte cs nicht.
„Sic kann doch in der Nacht nicht an einem der LandungsplätzeauSgcsticgen sein, denn ich war wach und paßte auf, so oft das Bootanlcgte. Ich vertraue diese Dinger niemals andern Leuten an."
Diese Rebe wurde ziemlich vertraulich an Tom gerichtet, alswäre es etwas für ihn besonders Interessantes. Tom antwortetenichts darauf.
Der Sklavenhändler durchsuchte das Boot vom Schnabel biszum Stern, zwischen den Ballen, Kisten und Fässern umher, ringsum die Maschine her, in den Schornsteinen sogar, doch Alles ver-gebens.
„Tom, sei ehrlich," sagte er, als er nach seiner nutzlosen Durch-suchung zu dem Orte zurückkehrtc, wo Tom saß. ,,Du weißt'wasdavon. Sag mir nichts — ich weiß es. Ich sah das Mädchen gegenzehn Uhr hier liegen, und gegen zwölf, und zwischen eins und zwei;und um vier Uhr war sie fort, Du schliefst die ganze Zeit gerade hier.Nun mußt Du 'was wissen; 's kann nicht anders sind."
„Na, Mas'r," sagte Tom, „gegen Morgen was huschen vor-bei an mir und ich halb erwachen; und dann ich hören ein großSchlag, und ich ganz wachen, und Mädchen fort. Das Alles, ichwissen davon."
Der Sclavenhändler war weder verwundert, noch betrübt, denner hatte sich, wie zuvor erwähnt wurde, an eine Menge Dinge ge-wöhnt, die dir und mir nicht so bekannt sind. Selbst die furchtbareNähe des Todes erweckte keine heilige Scheu in ihm. Er hatte denTod oft gesehen, war ihm während seines Handels oft begegnet, under betrachtete ihn nur als einen schlimmen Kunden, der sein Eigcn-thum hart bedrohte. So fluchte er denn blos, daß das Mädchen einPack und er verteufelt unglücklich wäre, und daß, wenn die Dingeso fortgingcn, er bei der ganzen Reise nicht einen Cent gewönne.Doch da gab cs keine Hülfe, da das Weib nach einem Lande cntsiohen
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