Bruchstücke. 251
i) Wahrscheinlich eine durch zweimaliges Eintauchengewonnene Purpurfarbe des Tuchs. Ob hier die Farbe, oderrin feiner wollener, mit derselben gefärbter Zeug, der, wienoch jetzt manche seine Zeuge im Orientalischen Handel, nachdem Gewicht verkauft werden konnte, zu verstehen sey, istungewiß.
k) Bekanntlich die purpurne Verbrämung des Ober-kleids, der Toga, der Römer.
7. Unsere Alten glaubten, es gebe nur aus den ArabischenGebirgen Onyxl), und sonst nirgends; Sudiuek swahrschein-lich ein Geograph und Naturkundiger^ sagt, in Carmanienm)gleichfalls, indem zuerst Trinkgescinire, dann auch Fnßge-stelle von Betten und Sesseln daraus gemacht worden seyen.Cornelius NepvS erzählt, es habe großes Aufsehen erregt,als PublinS Lentnlns Spinther Henkelflaschen und Krügedaraus in der Größe von Eimern gezeigt kabe; fünf Jahredarauf habe er Säule» sdarans^ in der Länge von 32 Fußgesehen. sPlinius 36. B. 12. Cap.^f
l) Eine Art Marmor, vielleicht auch Porphyr, und zuunterscheiden von dem Edelstein Onyx, mit welchem jenereinige Aehnlichkeit in der Farbe haben mochte, und daherwohl den gleichen Namen mit ihm bei den Alten erhaltenkonnte. Bekanntlich hat der Edelstein Onyx sNagel^ seinenNamen von seiner Farbe, die derjenigen des Nagels ähnlich«st.
m) Eine auf der östlichen Seite des Persischen Meerbu-sens gelegene Landschaft.
Neunte Sammlung.
Aus Plutarch.
1 . Cornelius Nepos sagt, Lucullus sey nicht durch Alter»de» Krankheit in Geistesverwirrung gerathrn, sondern durchGifttränke. die ihm von Kallisthenes, Einem seiner Freige-lassenen, beigcbracht worden. Dieser habe sie ihm gegeben.