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2 (1842)
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Atticus.

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und zugleich zu zeigen, daß er ein Freund der M-nscheu,nicht ihrer Glücksumstände zu seyn pflege. Man konnte die-ses sein Benehmen nicht als auf die Zeitumstände berechnetansehen. Es kam keinem Menschen in den Sinn, daß An-tonius wieder Machthaber werden könnte. Im Gcgentheilewurde er von einigen Vornehmen allmählig darüber getadelt,daß er so wenig Haß gegen schlechte Bürger beweise. Aberselbstständig in seiner Ansicht behielt Atticus mehr Das imAuge, was für ihn zu thun Pflicht wäre, als was den Bei-fall anderer Menschen erhalten würde.

1». Plötzlich wandte sich das Glück. Als Antoniusnach Italien zurückkam, hatte Jedermann geglaubt, daß At-ticus, wegen seiner innigen und vertrauten Freundschaft mitCicero und Brutus, in große Gefahr kommen würde. Erselbst hatte, die Aechtung fürchtend, bei der Ankunft der Heerfüh-rer sich nicht mehr öffentlich sehen lassen, und hielt sich bei Pu-blius Volumnius, dem er, wie gesagt, selbst noch kurz vor-her Hülfe geleistet hatte, verborgen so groß war in jenenZeiten die Wandelbarkeit des Glücks, daß bald der Eine,bald der Andere entweder auf dem Gipfel der Höhe oder amAbgründe der Gefahr stand; bei ihm befand sich zugleichQuintus Gallius Canns, ein alter Jugendfreund und ihman Charakter sehr ähnlich. Auch bas mag als Zug der Her-zensgute des Atticus gelten, daß er mit diesem Manne, den erals Knaben in der Schule kennen gelernt hatte, in so freund-licher Verbindung lebte, daß ihre Freundschaft bis in ihrhöchstes Alter immer zunahm. Obgleich indessen Antoniuseinen so heftigen Haß gegen Cicero hegte, daß er nicht nursein, sondern auch aller seiner Frennde Feind war, und