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2 (1842)
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Cornelius Nepos.

Verbindung mit Nom, auf beiden Kriegsschauplätzen derStärkere, tzannibal sah sich in allem Andern leichtere Balmgemacht, wenn er ihn aus dem Wege räumte. Sein Anschlag,"ihn zu tödten, war folgender. In wenigen Tagen war einentscheidendes Seetrcffeu zu erwarten. Eumenes war ihm inder Anzahl der Schiffe überlegen. Der Schwächere an Waf-fenkraft, mußte er den Kampf durch List führen. Er gabBefehl, so viel als möglich giftige Schlangen lebendig zusammeln, und diese in irdene Gefäße zu werfe». Nachdemer eine große Menge derselben zusammcngebracht hatte, be-rief er an dem Tage, an welchem er das Seetreffen zu lie-fern entschlossen war, die Mannschaft seiner Flotte zusam-men, und ertheilte ihnen den Befehl, daß sie allesammt nurauf das Schiff des Königs Eumenes eindringen, und gegendie übrigen sich begnügen sollten, sich zu vertheidigen. Durchdie Menge Schlangen würde ihnen dicß leicht gelingen. Daßsie erfahren sollten, ans welchem Schiffe der König sich be-finde, dafür wolle er besorgt seyn. Für den Fall, daß sieihn entweder gefangen nehmen oder tödten würden, sichert«er ihnen große Belohnungen zu.

11. Nach dieser Befehlsertheilung an seine Soldaten,wurden die Flotten von beiden Seiten ins Treffen geführt.Schon hatten sie sich in Schlachtordnung gestellt, als Han-nibal, noch ehe das Zeichen zur Schlacht gegeben wurde, umseinen Leuten zu zeigen, wo sich Eumenes befände, auf einemBoote einen Abgesandten mit einem Heroldsstabe adschickte,welcher, bei den feindlichen Schiffen angelangt, als er, einenBrief vorzeigend, seine Absicht zu erkennen gab, daß er den