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Dre Könige.
Mncmvn dagegen erhielt den schönen Ruhm der Gerechtig-keit*). Denn als er durch eine verbrecherische That seinerMutter die Gattin verloren hatte, überließ er sich seinemSchmerze nur in dem Grade, daß die Pflicht des Sohnes nochüber denselben siegte. Von diesen Dreien haben die Beiden,welche den gleichen Namen führen, in Folge einer Krank-heit der Natur ihren Zoll entrichtet. Der Dritte sTerxes^wurde von Artabanus, einem seiner untergebenen Befehls-haber, gewaltsam ermordet.
2. Unter den Königen des Makedonischen Volkes habenzwei die Andern durch den Ruhm ihrer Thaten weit über-troffen, Philipp, Sohn des Amyntas und Alexander derGroße. Der Eine von ihnen starb zu Babylon an einerKrankheit. Philipp wurde zu Aege sin Makedoniens, als ereben in das Schauspiel gehen wollte, nahe beim Theater vonPausanias ermordet. Einen hat Epirns aufzuweisen, denPyrrhus, der mit dem Römischen Volk einen Krieg geführthat. Dieser verlor bei der Belagerung der Stadt ArgoS imPeloponnes durch einen Steinwurf das Leben. Sicilien eben-falls Einen, Dionysius den Aeltern. Persönlich tapfer undim Krieg erfahren, und, was bei einem Tyrannen nicht leichtzu finden ist, im Geringsten nicht ausschweifend, nicht üppig,nicht habsüchtig, kannte Dieser keine Leidenschaft, als diefür bleibende Alleinherrschaft, und war eben darum grausam.In dem Bestreben sie zu befestigen, schonte er das Lebenkeines Menschen, den er für einen Feind derselben ansah.Nachdem er durch seine Mannhaftigkeit die Alleinherrschaft
) Hier der Leidenschaftlichkeit und Willkühr entgegengesetzt.