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derwarf. Sonst war er bei allen gefahrvollen Unternehmungcazugegen. Als Epaminvndas Sparta belagerte, befehligte erden einen Flügel, und wurde, um die Wiederherstellung vonMessene zu beschleunigen, mit einer Sendung nach Persienbeauftragt. Ueberhaupt nahm er den zweiten Rang zu The-ben ein, den zweiten jedoch so, daß er ganz nabe an Epa-minondas stand.
5. Indessen war sein Leben auch ein Kampf mit widri-gem Geschicke. Wie ich schon gezeigt, mußte ergleich anfangsalS Verbannter ferne vom Vaterlande leben. Dann wurde ermitten in seiner Bemühung, Thessalien den Thebanernzu unterwerfen, während er sich durch das Gesandtschafts-recht hinlänglich gesichert glaubte, weil es sonst bei allenVölkern gewöhnlich für heilig gelte, zugleich mit Jsmenias,von Alexander, dem Tyrannen von Pherä sin Thessaliens,festgenommen und in Ketten geworfen. Epaminvndas machteihn wieder frei, indem er Alexander mit Krieg überzog.Nach dieser Begebenheit blieb er unversöhnlich gegen Denje-nigen , der ihn so beleidigt hatte. Er vermochte daher dieThebaner zu dem Entschlüsse, Thessalien zu Hülfe zaziehen und die Tyrannen dieses Landes zn verjagen.Die oberste Leitung dieses Kriegszuges wurde ihm auf-getragen. Er zog mit einem Heere dahin, und entschloßsich, sobald er den Feind erblickte, unverzüglich zur Schlacht.Als er im Gefecht Alexander bemerkte, sprengte er flammendvor Grimm, mit seinem Pferde auf ihn los, entfernte sichaber etwas zn weit von seinen Leuten, und fiel so, von ei-nem Hagel von Geschossen durchbohrt. Doch geschah dieß,