327
H
An merkungen.
Hanfes Visconti, befinden sich noch jetzt im Wappen Von Mai-land. Jnsubrien— die Lombardei. Die historischen Jrr-thümer und Verwirrungen von dieser bis zur 30sten Stanze hatLütkemüller (a. a. O.) möglichst zu berichtigen gesucht.
St. 30. Der hier erwähnte Rinald ist derselbe, der in Tas-so's befr. Jerusalem eine so wichtige Rolle spielt.
St. 3S. Umbrien — das Herzogthum Spoleti.
St. 33. Ezellino da Romano, Herr von Padua, ei-ner der grausamsten Tyrannen, deren die Geschichte gedenkt.
St. 34. Zur schönen Stad t, die sich dem Stromv er ei nt—Ferrara am Po. Phaethon ward, nach seiner un-glücklichen Führung des Sonnenwagens, in den Po (Erida-nuS) geschleudert; seine Schwestern wurden in Bernsteinwei-nende Pappelbänme, sein Freund VygnuS in einen Schwanverwandelt.
St. 3s. P icencn — die Bewohner der Mark Ancona.
St. 37. T r v ent und Isanro - Flüsse, die sich in'Sadriatische Meer ergießen.
St. 41. DieStadt, die von dem Rosensegen n.s. w. — Rovigo, lat. KIioeliAinm, von dem griechischen Worte— Rose.
Daselbst. Anch die, im fisch er eichen Sumpf be-legen u.s.w. — Cvmacchio, zwischen zwei Armen des Poliegend, nicht weit von der Ausmündung dieses Flusses in dasadriatische Meer. Bei Stürmen flüchten die Fische den Pohinauf und werden in den Gewäpern um Comaechio mit leich-ter Mühe gefangen, Vergl. Taffo's befr. Jerus. Ges. 7. St. 40.
St» 4t>. Hercules I., Vater von Alfons I., befehligte indem Kriege zwischen Venedig »nd Florenz (I iK7) eine vene-tianische Reiterschaar nnd hielt mit dieser, in dem Treffen beiBndrio, die andern fliehenden Truppen Venedigs zurück, wo-bei er eine Schußwunde am Fuß erhielt, die ihn lahm machte.Vierzehn Jahre später gerieth er selbst in Krieg mit den Ve-netianern, die ihn Plötzlich überfielen nnd bis nach Barco, ei-nem Schlosse unweit Ferrara, verfolgten; woraus er sich ge-