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taren, in ihrem Schlosse Albracca belagert und bei einem nächt-lichen Neberfall von Sacripant mit Erfolg vertheidigt.
« Z w e i t e r G e s a n g.
St. 10. Fusberta ist derName von fliinaldv's Schwerdt.Rolands Schwerdt heißt D ur in d ana, Rüdigers SchwerdtB alisarda.
St.! 5. Angeliea's Geschichte wird fortgesetzt Ges. 8. St.30.
St. 30. Rinaldo's Geschichte fortges. Ges. 4. St. 51.
St. 32. Die Tochter Agolants — Galaeiella. Bo-jardo webt die fabelhafte Genealogie Rüdigers auf folgendeWeise: Nach der Eroberung von Troja suchten die GriechendenAstyanar, Hektars Sohn, um das Geschlecht des Priamnsganz;» vertilgen. Astyanar floh nach Sieilien nnd vermählte sichindcrFolge mitderKöniginnvon Syracus, die ihm einen Sohn,Namens Polydor, gebar. Bon diesem stammten Chlodowich undCvnstans. Der letzte ward Stammvater eines Geschlechtes, answelchem Pipin, derVatcr Karls des Großen, hervorging. EinNachkomme Chlodowichs war Rüdiger, Herr von Risa (Reg-gio). Dieser vermählte sich mit Galaeiella, der Tochter Agolants,Großvaters des Königs Agramant von Afrika, und ward vonseinem eignen Bruder, Beltram, ermordet. Beltrain wollte auchGalaciellen ans dem Wege räumen; sie entfloh aber nach Africaund gebardortZwitlinge, eineTochter, MarfisasdieimVerfolgdieses Gedichts eine große Nolle spielt), und einen Sohn, Rü-diger, von welchem das Hans Este abstammcn soll. (Verl. Ro-land, Buch 3. Ges. 5.)
St. 67. Der alte Haß zwischen den Häusern Maynz undClermont (ans welchem letzten Bradamante, Rinald und Ro-land abstammen) wird in den Romanen von Karl den: Großenund seinen Rittern häufig erwähnt. Nebenbnlerschast nm dieGunst des Kaisers war der Grund desselben. Die Maynzerwerden immer als boshaft und verrätherisch dargestellt, zumaldasHanptdieserFamilie, Gau oder Ganelon (PinabelsOheim),von welchem das italiänische Wort in^nnnnre (betrügen) hcr-geleitet wird.