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Theil 1 (1851)
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292
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Zehnter Gesang.

III.

Die Schöne fleht, nicht länger mit dem SperreDas Fell zu stampfen, das kein Stoß durchdringt.Komm, löse mich, ruft sie mit mancher Zähre,

Eh sich der Kraken seinem Schlaf entringt!

Nimm mich mit dir, ertränke mich im Meere,

Nur gicb nicht zu, daß mich der Fisch oerschlingt!Der Ritter läßt von ihrem Flehn sich rühren,Entfesselt sie und eilt sie fort zu führen.

112 .

Vom Sporn gedrückt, drückt sich vom UfergleiseDer Renner ab und sprengt durch's Luftrevier,Und trägt den Ritter aus gewohnte Weise,

Und auf dem Kreuz die Schöne, fort von hier.

So um die viel zu süß' und leckre SpeiseBetrog er nun das ungeschlachte Thier,i Der Ritter dreht sich oft, um von den Augen; Und von der Brust gar manchen Kuß zu saugen.

113 .

Dem frühem Vorsatz, die gesammten LandeHispaniens zu umfliegen, wird entsagt;

Er lenkt vielmehr das Roß zum nahen Strande,Wo weit iu's Meer hervor Bretagne ragt.

Ei» dunkler Eichwald war am Uferrande,

Wo Philomel' ohu' aufzuhören klagt,

Mit einer Au, von einem Bach durchflossenUnd rechts und links von Bergen eingeschlossen.