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Zehnter Gesang.
114 .
Der Ritter hemmt, von Sehnsucht aufgehalten,Den kühnen Lauf und steigt herab auf's Land,
Und läßt sein schnelles Roß die Flügel falten;Doch jenes nicht, das sie am stärksten spannt.
Er steigt vom Pferd und kann sich kaum enthaltenEin andres zn besteigen; doch er fand,
Daß ihn der unbequeme Panzer hemmteUnd dem Verlangen sich entgegen stemmte.
115 .
Er reißt die Waffen in verwirrtem DrangeBald hier, bald dort herunter, ohne Rast.
Nie, will ihn dünken, Währt' es sonst so lange;
Er löst ein Band, zwei knüpft er in der Hast.Doch, Herr, nun wird's zn viel mit dem Gesänge,Auch wird vielleicht das Hören euch zur Last;Weßhalb ich die Geschichte jetzt verschiebeAuf andre Zeit, die besser euch beliebe.