IS.
Er zieht ein Buch, und schnell war viel gelungen;
Denn nicht die erste Seite war vorbei,
Da kommt ein Geist als Diener hergesprnngen,
Dem er befiehlt, was zn verrichten sey.
Der Geist nunmehr, durch jene Schrift gezwungen,
Eilt nach dem Ort, wo, Schwerdt an Schwerin, die ZweiZm Waldesschatten stehn, doch nicht im Frischen,
Und tritt mit großer Kühnheit gleich dazwischen.
1ü.
Er spricht: Mit Gunst, zeig' Einer von euch Beiden,Wozu es nützt, wenn er den Andern fallt;
Wie euer Kampf sich immer mag entscheiden,
Was ist der Lohn, den eure Müh' erhält,
Wenn Roland nun, ohn' Einspruch zn erleiden,
Ohn' einen Panzerring den man zerschellt,
Sich nach Paris bcgiebt mit seiner Lieben,
Die euch in diesen argen Kampf getrieben?
17 .
Ich sah den Roland — kaum ist's eine Stunde — .Grad' auf Paris mit eurer Schönen ziehn,
Und hörte manchen Spott aus ihrem MundeOb eurem Kampf, dem keine Frucht verlieh».
Am besten, denk' ich, wär's für euch im Grunde,
Ihr eiltet nach, bevor sie weiter flieh».
Denn glückt cs ihm, sie in Paris zu haben,
So wird ihr Anblick nie mehr euch erlaben.