12«, Zweiundvierzigster Gesang.
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Der Herr deö Hauses heb zum PaladineDie Angen auf, mit Lächeln im Gesicht;
Dach schien dem Aufmerksamen seine MieneZnm Weinen Wohl geneigt, zum Lachen nicht.Jetzt, sprach er, ist es Zeit, daß ich dir dieneMit den», worauf d» lange Warst erpicht.
Ich will dir eine Probe jetzt gestatten,
Von höchster Wichtigkeit für jeden Gatten.
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Ob Lieb' im Busen seiner Gattin» wache,
Muß jeder Gatt' erforschen, däncht cs nur;
Ob sie ihm Ehr', ob sie ihm Schande mache,
Ob er durch sie ein Mann heißt, oder Thier.
Die Hörner sind die allerleicht'ste Sache,
Wie sehr den Mann auch schändet solche Zier.
Die Andern alle sehen sie fast immer;
Nur, der sie trägt, der eben sieht sie nimmer»
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Weißt dn gewiß, dein Weib ist treu zu nennen,So darfst du ihr mehr Achtung zngestehn,
Als die, so ihre Fran'n für falsch erkennen,
Und die, so noch in Furcht nnd Zweifel stehn.Wie Viele, die von Eifersucht entbrennenUnd keusche, gute Fran'n mit Unrecht schmäh»!Wie Viele, die einhergeh» ohne ZagenUnd doch die Hörner ans dem Kopfe tragen!