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Theil 5 (1851)
Entstehung
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Ncununddreißigster Gesang.

i.

Wohl ist der Schmerz, den Rüd'ger muß ertragen,Hart, bitter, schwer vor jeder andern Pein.

Viel muß der Leib, noch mehr der Geist sich Plagen,Denn sicher ist Ein Tod ihm unter zwei'»:

Sey's von Rinald, wird er im Kampf erschlagen,Sey's von der Gattinn, sollt' er Sieger seyn.

Er weiß, ihn trifft, schlägt er den Bruder nieder,

Ihr ganzer Haß, ihn: mehr als Tod zuwider.

S.

Rinaldo strebt nur nach des Sieges Preise,

Von ähnlichen Gedanken unbeschwert,

Indem er mit der Art, furchtbarer Weise,

Bald nach dem Arm, bald nach dem Haupte fährt.Der gute Rüd'ger windet sich im Kreise,

Jndeß er mit dem Schaft den Streichen wehrt;

Und trifft er auch einmal, so ist's an Plätzen,

Wo er Rinald nur wenig kann verletzen.

Ariosto V. 1