Z w e i n n d V i c r z i g st e r Gesang. 123
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Ein runder Platz, gepflastert mit Korallen,Befand sich dort inmitten der Statü'n,
Wo jene» klaren flüssigen KrystallenNnmuth'gen Kühls Erfrischungen entsprnh»;Worauf die Fluten in ein Bächlein fallen,
Das außenhin in's Blau, Weiß, Gelb und GrünDer Wiese rinnt, vielarmig sie nmschlingend,
Dem Grase, dem Gebüsch Ergnicknng bringend.
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Viel unterhielt Rinald sich bei dem EssenMit seinem Wirth; doch bat der PaladinIhn oft und oft, er möge nicht vergessen,
Das, was er ihm versprochen, zu vollzieh».
Den Mann betrachtend, merkt' er Wohl indessen,Daß ihn ein großer Schmerz z» drücken schien;Denn niemals war ein Augenblick vergangen,
Da Seufzer nicht von seinen Lippen drangen.
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Oft steigt das Wort, de» Ritter zu befragen,Verlangensvoll ihm bis zum Mund empor;
Doch dann, gehalten von bescheidnem Zagen,Hemmt'ü seinen Lauf und wagt sich nicht hervor.Jetzt endlich, da die Tafel abgetragen,
Erscheint ein Jüngling ans der Diener ChorMit einem goldnen Kelch, der cdeln SteineVon außen Voll, und innen voll von Weine.