Einundvierzigster Gesang,
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15 .
Bon allen Seiten, niit gewalt'gem Toben,Packt ohn' Erbarme» sie des Sturmes Gran'n.Oft sehen sic das Meer so hoch erhoben,
Als reicht' es schier bis zn den Sternenan'» ;Oft thnn sie selber solchen Sprung nach oben,Daß sie hinab wie in die Hölle schan'n.
Kein Hosfnungsstrahl läßt tröstend sich entdecken,Und unansweichbar droht des Todes Schrecken.
16 .
Die ganze Nacht, ein Spiel den rohen Winden,Jagt sie der Sturm bald da, bald dort umher.
Der wilde Sturm, der mit des Dunkels SchwindenNachlassen sollt', erhöht die Wut vielmehr.
Ein kahler Fels ist's, den sie vor sich finden;
Ihm ausznweichen giebt's kein Mittel mehr.
Grad' ihm entgegen treibt sie, ohne Netter,
Der grause Sturm, das fürchterliche Wetter.
17 .
Drei, viermal übt, das Steuer nmznschwenken,Der bleiche Schisser seine höchste Kraft,
Um sich ans andern, sichrer» Weg zn lenken ;
Allein es bricht nnd wird vom Meer entrafft.
Die sturmgeschwellten Segel jetzt zn senken,
Ist nicht die kleinste Möglichkeit verschafft.
Auch fehlt's an Zeit zu rathen, sich zu wahren;
So nahe dröhn die tödtlichen Gefahren.