9 .
Er dreht vom Hintertheil sich auf die Flanken,
Dann auf den Bug, und bleibt anch da nicht mehr.Er kreist das Schiff; die Schiffer zagen, schwanken;Bald bläst er hinten, vorn, bald seitwärts her.
Die Woge schwillt n»d dränt den morschen Planken;Die weiße Heerd' eilt brüllend über'S Meer,lind so viel Tode dröhn den Schiffern allen,
Als Wogen sind, die an das Fahrzeug pralle».
10 .
Bald trifft der Wind die Stirn und bald den NackenDer treibt voran, der hemmt des Schiffes Gang.Ein andrer kommt, es in die Quer zu packen,lind jeder droht ihm gleichen Untergang.
Am Steuer sitzt, mit angstgebleichten Backen,
Der Steuermann und seufzt verstört und bang,
Und ruft und winkt vergebens mit den Händen,
Das Segel bald zu senken, bald zu wenden.
N.
Doch Winken, Rufen, nützt' ihm wenig heute.
Das Sehn benahm die regnerische Stacht,
So wie der Laut sich »»gehört zerstreute;
Denn rings erscholl mit ungleich stärkrer MachtDas allgemeine Schrci'n der SchifferslenteUnd der gebrochnen Wogen wilde Schlacht;
Und vorn, und hinten, nnd auf beiden BordenVernimmt kein Mensch, was ihm besohlen worden.