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Theil 4 (1851)
Entstehung
Seite
307
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12 .

Marsisa nun begann mit holdem Munde:Erhabner Kaiser, hehr an Kraft und Mnth,

Der du van Indien zum Tirynth'schen Sunde,

Bon Sehthicns Eis bis Aethiopiens GlutVerehren machst des Kreuzes hcil'ge Knude,

Du, über alle Herrscher weis' und gut;

Dein Ruhm, der jede Schranken überflogen,

Hat mich zum Ziel der Welt hicher gezogen.

13 .

Mich trieb der Neid — der Wahrheit sch die EhrDich zu bekriegen, kam ich nur herbei,

Damit kein so gewalt'ger König wäre,

Der nicht Nom Glauben, dem ich diene, sey.

Drum röthet' ich mit Blut der ChristenheereDas Schlachtgefild; und Zeichen mancherleiDer Feindschaft sind's, die ich dir zngedachte/

Als mich ein Zufall dir zur Freundinn machte.

Ij.

Zum Schaden deines Heers zumeist entschlossen,Erfuhr ich — wie? sag' ich zn beffrer Zeit —

Ich seh vom edeln Rüdiger entsprossen,

Den einst verrieth des Bruders wilder Neid.

Die Mutter trug, in ihrem Schoos verschlossen,Mich über's Meer; ich kam zur Welt im Leid.

Ein Zaubrer hat mich sieben Jahr erhalten,

Doch Araber entrissen mich dem Alten.

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