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Theil 4 (1851)
Entstehung
Seite
264
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864 Siebenunddreißigster Gesang.

6 .

Und keusche Fran'n, treu, klug, in Mnthes Fülle,Gab's nicht allein in Rom und Griechenland;

Nein, wo die Sonn' ihr Flammenhaar enthülle,

Von Indiens Ufern bis Hespericns Rand.

Doch ihren Preis und Ruhm deckt Grabeshülle,

Kaum Eine wird von Tausenden genannt;

Und dieses zwar, weil jener Zeit AutorenFrech, lügenhaft und neidisch sich verschworen.

7 .

Dennoch, ihr Frauen, die ihr Lust empfindetIn wackerm Thun, verfolget euern Pfad.

Nie halte Furcht, daß ihr den Ruhm nicht findet,Der euch gebührt, euch ab von hoher That;

Weil, so wie Gutes mit der Zeit verschwindet,

Auch Böses ja nicht ew'gc Dauer hat.

Wenn euch die Federn nicht viel Schönes sagenIn vor'ger Zeit, thun sie's in unser» Tagen.

8 .

Marull, Pontan, bewiesen längst durch Proben,Sainmt beiden Strozzi, daß sie euch verehrt;

Wie Bembo jetzt, Capell und der euch loben,

Der, so wie Er zu seyn, den Hofmann lehrt;

Und Ludwig Alaman, und Zwei, erhobenDurch Mavors Gunst, und doch den Musen Werth,Die von den Herrschern jener Stadt entsprangen,Die Menzo theilt und tiefe See'n umfangen.