3 .
Bis es die trägen Kinder seiner GauenEinst packt bei'm Haar und aus dem Schlafe schreit;Ist unter euch an Keinem denn zu schauenDes Calais und Zetes Tapferkeit,
Die Tische zn befrei'» von Stank und Klanen,
Zur Wiederkehr der frohen Reinlichkeit;
Wie jenes Paar den Phineus einst beschützteUnd wie Astolf dem Mohrenkvnig nützte?
4 .
Astolf, durch seines Hornes furchtbar Walten,Jagt vor sich her die scheuslichen Harpy'n,
Bis eines Berges Fuß ihn zwingt zu halten,
Wo sie voll Angst in eine Höhle flieh».
Er legt sein Ohr dicht an die FelsenspaltenUnd hört ein ew'ges Schrei'» die Luft durchzieh»,Geheul und Jammern und BerzweiflungSworte,Woraus er schließt, hier sey die Höllenpforte.
5 .
Der Ritter denkt, sich hier hinab zu schwingenUnd, die dem Licht entrissen sind, zu sehn,
Bis in der Erde Mittelpunkt zn dringenUnd alle Höllenschlünde zu durchspähn.
Was, spricht er, könnte wohl zur Furcht mich zwingen?, Genügt denn nicht das Horn, mir beizustehn?k Pluto und Satan wird es fliehen machen,
Verjagen selbst den Hund mit den drei Rachen.