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Dreiunddreißigster Gesang.
126.
Der Herzog giebt dem Flügelroß die Sporen,
Und fliegend eilt es aus dem offnen Saal,
Verläßt das Schloß, verläßt die Stadt der MohrenUnd jagt dnrch'S Lustrevier der Vögel Zahl.
Fort bläst Astolf, dem Scheusal in die Ohren;
Zur glüh'nden Zone flieh» ste allzumal,
Bis zu dem hohen Berge, dem die WellenDes Nils, wenn irgend einem Ort, entquellen.
127.
Am Fuß des Bergs geht eine tiefe GrotteZur Erd' hinab, die, wie die Sage lehrt,
Dem kühnen Mann, der zu dem HöllengotteHinunter will, ein sichres Thor gewährt.
Hieher hat sich die räuberische Rotte,
Wie zu gewissem Zufluchtsort gekehrt,
Und ist znm Strande des Cocht geflogen,
Und weiter noch, dem grausen Schall entzogen.
128.
An diesem finstern Höllenloch, wo alleHinunter müssen, die dem Licht' entflieh»,
Setzt nun Astolf ein Ziel dem furchtbar» SchalleUnd winkt dem Roß, die Flügel einzuziehn.
Allein ich will, bevor er fürbaß walle,
Um mich dem alten Brauch nicht zu entziehn,
Da schon mein Blatt sich füllt auf allen Seite»,Den Sang beschließen und zur Ruhe schreiten.