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Theil 4 (1851)
Entstehung
Seite
133
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D r e iu n dd r e i ß i gste r Gesang.

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3.

Die Maler, die wir hent'geö Tags gewahren,Die, deren Ruhm schon manch Jahrtausend hält,Sie haben Dinge nur, die früher waren,

Auf Brettern oder Mauer» dargestellt.

Doch alt' nnd neue — nimmer ward erfahren,

Daß sie gemalt, was in die Zukunft fällt.

Nnd doch hat man Geschichten schon gesehen,

Die man gemalt, bevor sie noch geschehen»

1 .

Kein Maler doch, von neuen oder alten,Beruh,ne sich, er wisse drum Bescheid;

Die Kunst ist nur dem Zauber Vorbehalten,

Der Höllengeister zwingt zur Dienstbarkeit.

Den Saal, wovon im vor'gen Sang enthalten,Ließ einst Merlin, kraft jenes Buchs, geweihtAn des Avernus Flut, in Nnrsia'ü Grotte»,

In Einer Nacht erbau'» durch Geistcrrotten.

Allein verloren ist die Kunst gegangen,

Wodurch die Alten Wunder einst vollbracht. — —

Doch jetzt zurück! Man harrt mein, voll VerlangenDen Saal zu sehu und seiner Bilder Pracht. ^

Ein Diener, sagt' ich, hatte Wink empfangen,

Licht anzuzünden, das mit Siegerinacht,

Hell glänzend, rings die Dunkelheit verjagte;

Man könnte mehr nicht sehen, wenn es tagte.