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Theil 4 (1851)
Entstehung
Seite
57
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Dreißigster Gesang.

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Er kommt und grüßt mit zärtlichem UmfangenWeib, Kinder, Mutter, Brüder, hoch ergeht,

Die beiden Vettern auch, vorhin gefangen ;

Und scheint, auf einmal zwischen sie versetzt,

Der Schwalbe gleich, die, nach des Hungers Bangen,Mit Fntter hcimkehrt und die Junge» ätzt.

Zwei Tage blieb er dort; dann zog er weiterUnd nahm noch Andre mit sich als Begleiter.

gj.

Guiseard, der Netteste der Haimonskinder,

Richard, Nlard und Richardett zichn mit;

So auch Vivian und Malcgys nicht minderBegleite» ihn auf seinem Heldenritt.

Doch Bradamantc, harrend, daß geschwinderDer Tag sich nahe, der so langsam schritt,

Sagt ihren Brüdern, daß sie nnpaß wäre,

Und will nicht ansziehn mit dem kleinen Heere,

9ä.

Sie sprach, obwohl sie nicht vom Fieber glühte,Noch Körperschmcrz empfand, ein wahres Wort.

Die Sehnsucht macht sie kranken im Gemüthe,

Und bittre LiebeSgnalen fühlt sie dort.

Der Paladin führt seines Stammes BlütheAus Montalban zum Waffenzugc fort.

Wie er Paris sich naht und Karln vom DrangeDer Feinde löst, hört ihr im nächsten Sange.