35 ')
B C A = b c a — y,also y iS t,
Es ist aber Sin BA : Sin ba = Sin I5P : Sin bP,das heilst
Sin y : Sin x = 1 : Cos 5,
also ist auch
Siri x Sin y Cos S, oderSin x = Sin iö I. Cos S,und daher. wenn x nur sehr klein ist,x = i5 t. Cos $.
Es sey also bey zrvey Sternen, deren vorläufig bekannteBcclination 6 b 1 ist, t und t' die halbe Zwischenzeit der Sehnen ,oder die halbe Zeit zwischen ihrem Ein- und Austritte in denMicromeler , r der Halbmesser desselben, und dd' der noch un-bekannte Abstand dieser Sehnen von dem Mittelpunkte des 3VÜ-crometers, so ist
d s = r* — (i5t Cos b) 8
d'*_= r » — (15 Eos ß ') 1
mul die gesuchte Differenz der Declinationen ist
ß/ — b = d' — d.
Braucht man eine mittlere Uhr, so mufs lur Fixsternei5. 041 statt i5 gesetzt werden. Addirt man endlich bey jedemder zAvey Gestirne den Eintritt zu dem Austritte, so ist diehalbe Differenz dieser beyden Summen zugleich die gesuchteDifferenz der ReCtascensionen. Man sieht, dal’s man zur Be-stimmung der Differenz der Declinationen noch bemerken mufs,ob der Stern über oder unter dem Mittelpunkte des Feldesdurchging. Zur bequemem Rechnung kann man annehmen
a == i5 t, Cos
wodurch man erhält
oder
d = ^ (r “E tr— aV
d = r Cos y,
a
Avenn Sin cp =
gesetzt wird. Endlich ist klar, dafs sich die Rectascension amsichersten durch solche Sterne bestimmen lassen wird, die nahe