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1 (1821)
Entstehung
Seite
358
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gesetzt werden kann, wo B ron dem Verluste abhängt, wel-chen das Licht durch die Brechung im Rohre leidet.

Für ein anderes Rohr und eine andere Lage des Plane-ten ist

Soll daher in beyden der Planet gleich hell erscheinen,so mufs 1 = P, oder

d' a'. b'

d a. b

seyn.

Endlich kann man in der Ebene durch das Rild senkrechtauf die Axen der Gläser eine Vorrichtung von feinen Fädenxi. dgl. anbringen , um kleine Entfernungen mit der gröbstenSchärfe zu messen, und diese Vorrichtungen, die man unterdem Namen der Micrometer begreift , siiul es, welche einender gröfsten Vorzüge der Fernrohre ausmacben , und welchendie beobacht ende Astronomie der neueren Zeiten bedeutendeFortschritte verdankt«

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MICROMETER.

Die einfachste Art der Micrometer ist das obenerwähnteDiaphragma selbst, welches in dem gemeinschaftlichen Brenn-punkte beyder Gläser aul der Axe beyder Gläser senkrecht steht,und vollkommen kreisförmig ausgedreht ist. Bequemer noch'fürdie Beobachtungen ist einzweyter, mit jenem concenlrischer,metallener Kreis, der an dem ersten durch zwey oder mehrereMetallplättchen befestiget ist. Da dieser Kreis auch an der Flächedes Himmels einen Kreis abschneidet, so ist klar, dafs die Seh-nen, welche in dem unverrückten Kreise die durch ihn gehen-den Sterne beschreiben , alle senkrecht auf den Stundenkreissind, der durch den Mittelpunkt des Feldes geht, dafs man alsoauch aus den beobachteten Ein- und Austritten zweycr Sternedie Differenz ihrer Rectascension sowohl, als die ihrer Decli-nation erhalten kann , wenn der Halbmesser dieses Krcismicro-xneters bekannt ist.

Um das Folgende besser zu übersehen, sey (Fig. q) ACBder Aequator, und a cb ein Parallelkreis, dessen DcclinationA a = Ul» b ist. Es sey t die Zeit, die ein Stern, dessenDeelinalion b ist, braucht, von a nach b zu kommen, mulbCax der Winkel des gröfsten Kreises, zu dem dieSehne ba gehört, und endlich