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Will man daher in dieser zwejten Lage des Instrumentshlofs die Axe desselben verbessern , ohne die Libelle selbst zucorrigiren, so wird man die Fufsschraube des Instruments sobewegen , dafs die Blase zeigt
• Y* -f-* 1*
rechts R == W -+- x =s -
2
links L = V — x = ———
2
Will man dann noch die Libelle selbst verbessern, so wirdman durch die Correctionsschraube der Libell e die Blase indie Mitte bringen, so dafs sie auf beyden Seiten bey denselbenZahlen steht.
Anders verhält es sich bey Mittagsröhren u. dgl. , wo derBeobachter seine Stelle nicht wechselt, sondern z. B. immergegen Süden sieht. Man sieht leicht, dafs man da folgende Aus-drücke hat
I s * e Lage, rechts r , links 1
II te Lage , rechts r', links F
1 -1 - Y* Y | l*
verbessertell tc Lage, rechts R = —-—, linksL = —
Dies Verfahren halte ich für das sicherste und bequemste.Wie man aber auf die gewöhnliche Weise Axe und Libelle zu-gleich corrigirt, wird unten hey dem Mittagsrohre erklärt werden,
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5- 4.
VERNIER.
Rer Vernier oder Nonius ist eine in gleiche Thcile ge-tlieilre gerade oder krumme Linie , welche sich an einer andernin andere , aber wieder in gleiche Theile getheilten Linie auf undah bewegen läfst. Der Zweck desselben ist, die Zwischenräumewelche zwischen den Theilstrichen der letzten Linie enthaltensind, wieder in kleinere Theile zu theilen.
Wennzwey gleiche Bogen von Kreisen , die denselben Halb-messer haben, oder wenn zwey gleich grofsc gerade Linien,deren Länge gleich A seyn soll, in gleiche Theile so eingetheiltwerden , dafs die Zahl dieser gleichen Theile bey der einenLinie n, und bey der andern n-J- i ist, so wird ein Theil der er-sten gleich
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