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1 (1821)
Entstehung
Seite
342
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wird, so dafs jene Luftsäule gleichsam in die festen Wändeeines Cylinders eingeschlossen sey. Wenn die ganze Masse derAtmosphäre im Gleichgewichte angenommen wird, so wird die-ses Gleichgewicht durch jene Voraussetzung nicht gestört. Zudiesem Gleichgewichte der Atmosphäre wird aber erfordert, dafs,wenn man diese Atmosphäre in der Erde concentrische Schick?teil zerlegt , jede dieser Schichten gleiche Dichtigkeit, also auchgleichen Druck und gleiche Temperatur habe. Sey z die Ent-fernung einer dieser Schichten von der Oberfläche der Erde,dz die Höhe oder Dicke derselben , endlich A?xund g' die Dichte^die Temperatur und die Schwere dieser Schichte, wo die Rich-tung der Schwere senkrecht auf die Schichte, oder parallel mitdem oben betrachteten Cylinder wirkt. Diese Schichte wird yonjenem Cylinder einen Theil abschneiden , yon welchem der Druckan seiner untern Basis gleich p, also an seiner obern gleich p+ d p seyn soll. Der Unterschied beyder, oder d p, wird daherdem Gewichte jenes Theiles gleich seyn, und da dies Ge-wicht

g'. A- dz

ist, da überdiefs z wächst, wenn p abnimmt, sq ist dp g'. A- dz

Da aber nach dem, was in dem Cap. von der Refraction ge-sagt wurde , jedes Volum der atmosphärischen Luft für einenGrad des hunderttheiligen Thermometers sich um seinen o. 004 t0 "Theil ausdehnt, so dafs dieses Volum für die Temperatur x gleich

1 - 1 - (0. 00 1) X

ist, wenn es für x = o der Einheit gleich ist; da überdiefs dieelastische Kraft der Luft, oder der Druck, welchen sie ausübt,der Dichte A derselben und . der Temperatur proportional ist,so hat man

P = a A. (1 + (o. 004.) x)

wo a das Verhältnifs des Druckes zur Dichtigkeit der Luft fürdie Temperatur Null bezeichnet. Substituirt man diesen Wertl}von A in der vorhergehenden Gleichuug, und setzt der Kürzewegen u. o. 004, so hat man

dp g' (U

P ~~ a (1 H- ct x)

Ist endlich r der Halbmesser der Erde, und g. die Schwereauf der Oberfläche der Erde , sp ist, da sich die Kraft der Schwerewie verkehrt das Quadrat der Entfernung verhält

ff. Y 2

§/ = (r +^*

pnd daher die vorhergehende Gleichung