Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
296
Einzelbild herunterladen
 

und

396

d z'd x'

d z

dl

d z' d z

d y' d y

werde, so sind bcyde Flächen bcy dem gemeinschaftlichen Be-rührungspunkte einander so nahe, dals keine dritte Fläche zwi-schen ihnen durchgehen kann, aufser wenn diese drille Flächedenselben Bedingungen entspricht, welche durch die zwey letz-ten Gleichungen ausgedrückt werden, d. h. wie man sich ge-wöhnlich ausdrückt, die beyden ersten Flächen werden eine Be-rührung der ersten Ordnung mit einander haben.

Bestimmt man überdiefs in der zweyten Fläche noch tlreyConstanten so, dafs

d 5 z' d a zdx' s = dl»

d ! z' d a z

dx' dy' dx dy Un

d s z' d-7,

dy ' 2 dy?

werde , so werden beyde Flächen sich um den gemeinschaftli-chen Punkt noch mehr an einander schlielsen, oder sie werdeneine Berührung der zweyten Ordnung haben , und so fort mitden Berührungen aller höhern Ordnungen.

Um dies auf Boyspiele anzuwenden, sey die erste Flächeeine Ebene und ihre Gleichung

z = a + bx + cy

Soll diese Ebene mit der andern Fläche, deren Gleichungz = y (x, y)

ist., einen Punkt gemein haben, der zu den Coordinaten x / y'z /gehört, so hat man auch

z* a + hx' + cy /

und eliminirt man aus diesen Gleichungpn eine der Constanten,s. B. a, so ist

z z' = b (x x') + c (y y')

und dies ist die Gleichung einer Ebene, die mit der gegebenenFläche den Punkt gemein hat, dessen Coordinaten x' y z sind,

Soll aber die Ebene mit der Fläche in diesem gegebenenPunk.t eine Berührung der ersten Ordnung haben, so ist