Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
230
Einzelbild herunterladen
 

s3o

Bef. und Par.

Bed. auf Solstit. Solstit. Z D

Juni 19

20 "93

— i / 27V 3 i

24° »' 17' 85

20

20 .68

— 0 33 . 91

»7. 55

21

20. 47

— 0 5 . 3 o

16. 32

22

20. 28

— 0 1.49

» 5 . 80

23

20. 20

— 0 28. 47

1 9. 64

24

21. 02

■— 1 0 . 25

17. 29

Mittel aus

6 Beob.

24° > / 17" 4 1

Polliöhe

47 29 12. 5 o

scheinbare Schiefe

23 ° 27' 55 " 09

Bringt man daran dip Notation der Schiefe (Cap-II, J 6 .)oder q" 65 Gos ft <f mit verkehrten Zeichen an, so erhält maudie mittlere Schiefe der Echptik. Es ist

ft C =35° 58' also 9 . 65 Cos ft IC — ?•" 81

und daher die mittlere Schiefe

23 ° 27' 47." 28

Ö- l2 -

Wir wollen uns nur mit den Methoden beschäftigen . durchwelche man auch die Entfernung der himmlischen Körpervon der Erde oder ihre Parallaxe linden kann.

Das einfachste Mittel, welches sich zu diesem Zwecke darhie-timt, ist die Beobachtung desselben Gestirns aus zwey ihrer Lagenach bekannten sehr entfernten Orten der Erde, die beynahe indemselben Meridian liegen.

Setzt man die Erde als ein Spliäroid voraus , welches durchUmdrehung einer Ellipse um ihre kleine Axe entstanden ist,und nennt man für den ersten Ort die beobachtete Zenitluli-slanz z, die beobachtete Polllöhe v?, und die geocenlrische Pol-llöhe''o ■—x , den Erdhaibaiesser für diesen Punkt r und endlichx den Winkel der Gesichtslinie mit der Linie, welche die Mittel-punkte des Gestirns und der Erde verbindet, und bezeichnetman für den andern Ort dieselben Gröfscn mit einem Stricke,so bildet man leicht für die Entfernung 11 der Mittelpunkte desGestirns und der Erde folgenden doppelten Ausdruck: