Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
231
Einzelbild herunterladen
 

JA =

r Sin ( 7 . —u)Sin x

V Sin (z'—u')Sin x'

und überdiefs

x -I- \> =. (z -f- z'j — (? + yO — mAus diesen beyden Gleichungen folgt

r' Sin (7 .— wl Sin in

') + r Sin (7 — ’ ji ) Cos in

r' Sin (z'-

r' Sin (7 /— u') Sin 111

r Sin (z—w) -J- r' Sin (7/—u') Cos in

Ist dann, nt die Ilorizontalparallaxe des Gestirns für denAequator der Erde , und A der Halbmesser des Aequators, so ist

Dieser Ausdruck setzt voraus, dafs beyde Beobachter auf

tcn, so wie ihr w. Ist das Gestirn für beyde Beobachter auf der-selben Seite des Zeniths , so ist die kleinere der beyden Zenilh-distanzen ebenfalls negativ. Liegen endlich beyde Beobachtungs-orte nicht genau in demselben Meridian , so mufs man, da dieBeobachtungen nicht mehr gleichzeitig sind, für die Äenderungder Declination in der Zwischenzeit Rechnung tragen.

Auf diese Art bestimmte Lacaille am Vorgebirge der gutenHoffnung und Lalaude in Berlin die Parallaxe des Mondes , unddie des Mars. Eine andere Methode, solche Beobachtungen zuberechnen, gab Dusejour in den Memoires de 1 ’Acad. des Scien-ces, Annee 1782 p. 3 ai, und 1783 p. e 63 .

Man kann aber auch, wenn das Gestirn von der Erde nichtzu sehr entfernt ist, aus Beobachtungen an einem und demselbenOrte die Parallaxe desselben ableiten.

Sind « b die wahre Rectascension und Declination des Mon-des, und die scheinbare, von der Parallaxe aflicirle Recta-scension desselben , A die gerade Aufsteigung des Zenilhs, <p diegeocentrische Polhöhe und r die Entfernung des Beobachter^.

Sin nt —

oder sehr nahe

A. m

r Sin (/,—w) r' Sin (z'—u')

verschiedenen Seiten des Aequators sind. Sind sie auf dersel-ben Seile, so ist die kleinere Polhöhe als negativ zu betrach-