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1 (1821)
Entstehung
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110
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1 I o

lion diesem Zeitbestimmung tvird durch die Betrachtung erlial.len , dafs die Refraclion nach Mittag, wegen der greiseren Envär-mung der Atmosphäre, gcwölinlich kleiner ist, als vor Mittagdaher die Sonne nach Mittag etwas früher zu derselben Höhekommt, als sie ohne dieser Verminderung der Refraetion gekom-men seyn würde, und der aus den Beobachtungen geschlosseneMittag fällt etwas vor demwahren Mittag. Diese Verbesserungdie meistens unbeträchtlich ist, läfst sich , wie man leicht lindenwird, so ausdrücken

(1 r Cos h

io Cos y Cos S Sin s

wo dr die Differenz der Refractionen für die vor- und nachmit-täglichen Hölien ist, Die vorhergehende Verbesserung wegen derVenderung der Deelination , kann man in sehr bequeme Ta-feln bringen, die bereits in vielen astronomischen Schriftenenthalten und allgemein bekannt sind.

Ex. In Güttingen wurden den 27. März 1794 folgende corre-spondirende Beobachtungen des ober» Sonnenrandes genommen

Beob. Höhen

Zeit der Uhr

Vormittag

Nachmittag

22 0 55'. 5 .

. 2o h 46' 9" .. 4 1 ' >6' 4"

23 20. 5

49 9

i3 3

2,3 20. 5

49 45

12 28

°,3 3o. 5

5 o 20

11 5i

Itie halbe Summe der ersten und letzten Uhrzeit gibto h 3 i' 6'' 5

für die Uhrzeil des unverbesserten Mittags. Die halbe Zwischen-zeit dieser Beobachtungen aber ist

3 h 44' 57" 5

oder in Bogen

(i5° = in ) 56' 14 ' 22 " 5.

Die Polhöhe ist

9> = 5i° 3i' 54"

Die Deelination der Sonne im Mittag (aus den Ephemeritlen)ist. 2 0 47/ und die Aenderung derselben 23 ' 26'' also ihre Aen-derung in 3 h l\ 5 gleich

d b = 319" 6

negativ, da die Sonne im ersten Quadranten der Länge ist. Esistalso