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I. Oefter kommt die Aufgabe vor, aus den drey gegebenenSeiten eines sphärischen Dreyeckes , deren zwey nahe gleich 90 °sind, den von diesen Seiten eingeschlossenen Winkel zu linden.Obschon sich auch auf diesen Fall die oben gegebenen Ausdrückeunmittelbar amvenden lassen, so wird es doch bequemer seyn,folgende Auflösung anzuwenden.
Sind die Sciteü a ß nahe gleich qo° und sucht man den vonihnen eingeschlossenen Winkel C, so sey
ac = qo — «'ß = 90 — ß'
C = y + x
wo a' ß ' x nur kleine Gröfsen sind. Oie Gleichung
Cos C =
Cos y — Cos a Cos ß
Sin
Sin ß
wenn man die vierten Potenzen jener Gröfsen vernachläfsiget,geht in folgende über
^ Cos y — a>ß>
Cos y — x bm y =- ,, ;; ; a ,
' 1 1—5 (<* *+ P )
woraus man leicht findet
Setzt man p =
x —a' + ß
ct' ß' — ^ (cc 3 H- ß' °) Cos ySin y
und q = ---
, so ist der letzte Ausdruck
x
— i~ T
— n
I M0 .
•ff 7
i!
E
Cotg i y
wo R =
1
Sin 1"
180.6o a .3.i4iöq
II. Wenn in einem sphärischen Dreyecke die drey Seitengegen den Halbmesser der Kugel, zu welcher das Dreyeck ge-hört, sehr klein sind, so läfst sich die Auflösung des sphärischenDreyeckes auf die der ebenen zurückführen, welche letzten zurAusübung bequemer sind.
Es sey r der Halbmesser der Kugel, auf welchem das gege-bene Dreyeck liegt. Denkt man sich ein ähnliches Dreyeck aufeiner der ersten concentrischen Kugel, deren Halbmesser gleichder Einheit ist, so werden die Seiten dieses Dreyeckes
r r
1 _
r
seyn, wenn die Seiten jenes Dreyeckes aß 7 sind, so dafs manhat
- • Cos A = Cos-Cos—Cos —
r r r
Sin
X
r
*