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ist mir! — Ach das Leben wird wie das Mecrwaffcr nichteher ganz süß, als bis es gen Himmel steigt." — Plötzlichkamen zn ihnen ferne Waldhorntönc heraus, welche gnt-mcincnde Landlentc vor Albano's Erziehnngshanse als Grüßebrachten. „Wie kommt's (sagte Julienne), daß im Freien undNachts auch die unbedeutendste Musik gefällig und rührendwird?" — „Vielleicht weil unsere innere Heller und reinerdazu mittönt" sagte Jdoine. — „Und weil vor der Sphären-musik des Universums menschliche Kunst und menschliche Ein-falt am Ende gleich groß sind" setzte Albano dazu. „Dasmeint' ich eben, denn sic ist doch auch nur in uns" sagteJdoine und sah ihm liebreich und offen in die Augen, die vorihren zusanken, wie wenn ihn jetzt der Mond, der milde Nach-sommer der Sonne, blendend überglänzte.
Sie wandte sich seit der Kirchenscier öfter an ihn, ihresüße Stimme war theilnehmendcr, obwol zitternder, die jung-fräuliche Scheu vor Liancns Aehnlichkeit schien besiegt odervergessen, so wie an jenem Abende im letzten Garten; in ihrhatte sich unter Spcncrs Rede ihr Dascyn entschieden und ander Liebe der Jungfrau waren, wie an einem Frühling durchEinen warmen Abend-Regen alle Knospen blühend auf-gebrochen. Indem er jetzt dieses klare milde Auge unter derwolkenlosen reinen Stirn anschancte und den feinen vomunerschöpflichen Wohlwollen gegen jedes Leben überhauchtenMund: so begriff er kaum, daß diese weiche Lilie, diesen leich-ten Duft, aus Morgenrots, und Morgcnblumen aufgestiegen,der feste Geist bewohne, der das Leben regieren konnte, so wiedie zarte Wolke oder die kleine Nachtigallen-Brust der schmet-ternde Schlag.
Sie standen jetzt auf dem vom Immergrün der Jugend-