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den ihr die offne Seele von dem Wiedersehen Albano's inLinnens Garten gemacht; anch das kleine jungfräuliche Znrück-zittcrn ihres heutigen Stolzes, da sie sich hier überall füreine aufcrstandcne Liane, diese Geliebte des Jünglings, ver-legen mußte gehalten finden, machte Juliennen nicht irrer,sondern gewisser.
„An einem schönen Abend (sagte Albano zu Jdoincn)sah ich einst in Ihr schönes Arkadien herab, aber ich warnicht in Arkadien." — „Der Name (versetzte sic und senktewieder die klaren Augen bezogen zur Erde) ist auch blosScherz; eigentlich ist's eine Alpe und doch nur mit Scnncn-hüttcn in einem Thale." Sie hob die großen Augen nichtwieder ans, als Julienne schweigend ihre Hand nahm und siesortzog, weil jetzt das Lcichengclantc mit traurigen einzelnenStößen ansklang, als Zeichen daß die Todtcnfcicr angchc,deren Thcilnahme Julienne ihrem schwesterlichen Herzen un-möglich abdingen ließ. „Wir gehen in die Kirche" sagteJdoine zur Gesellschaft. „Wir wol alle" versetzte Wehrsritzschnell. Als die beiden Mädchen an Albano vorübergingen,bemerkte er znm erstenmal an Jdoincn drei kleine Blatter-narben, gleichsam als Erden- und Lebens-Spuren, die sie zueiner Sterblichen machten. Er blickte der hohen cdcln Gestaltmit dem langen wehenden Schleier nach, welche neben seinerSchwester eben so majestätisch, nur zärtcr gebanet, erschien alsLinda, und deren heiliger Gang eine Priestern: verkündigte,die in Tempeln vor Göttern zu wandeln gewohnt gewesen.
Kaum waren beide verschwunden, als die alten BekanntenAlbano's, zumal die Weiber, denen Julicnncns Gegenwartimmer Albano's Stammbaum nahe gehalten, mit allen Zeichender lang zurückgcdrängtcn Herzlichkeit, voll Wünsche, Freuden