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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Bühne verschloß. Ans Noquairols Stube sahen fremde lustigeMuscnsöhne heraus. Im Wirthshause des Spaniers hatteein Knabe die Dohle an einem Faden. Einige Leute hört' erim Vorbeigehen sagen:wer hätte sich das träumen lassen?"Ganz natürlich (versetzte der andere), ich mauerte damalsauch mit au der fürstlichen Gruft und sah Ihn wie dich."Zu der Bcrgstadt waren am Trauer-Schloß alle Fcnsterreihenhell beleuchtet, als gcb' cs ein froheres Fest. Im Hause desMinisters waren alle finster, oben unter den Statuen desDachs schlich ein einziges Lichtchen umher.

Nein, (dachte Albano) ich brauche nicht nachzusinnen,warum sank ich nicht auch mit unter. O genug, genug fielvon mir in die Gräber- Ich muß mich doch ewig nachallen entflohenen Menschen sehnen; wie Taucher schwimmendie Todtcn unten mit und halten mein Lebcnsschiff oder tragendie Anker." Draußen sah er die alte Leichcnsehcrin auf demBlumenbühler Wege stehen, die ihm einst bei der Begleitungdes Kahlkopfs begegnete; sie schauete starr hinauf dem erleuch-teten Leichenwagen nach und glaubte, Träume zu denken unddie Zukunft, als sic der Wirklichkeit zuschauetc. Ucberalllagen in seiner Bahn die zuckenden Spinncnfüße, welche dererdrückten Tarantel der Vergangenheit ausgcrissen waren.Durch einen Flor sah er das Leben liegen, wiewol es keinschwarzer, sondern ein grüner war.

Sehnsüchtig kam er im Tartarus, aber schaudernd vorihm, weil ihm die Vergangenheit mit ihren Geistern nachzog,aus dem herrnhutischeu Gottesacker an, wo in einem Gartenohne Blumen, den cingesunkne, eingcschlafne Trauerbirkenumstanden, der weiße Altar mit dem Vater-Herzen und dergoldnen Inschrift schimmerte:nimm mein letztes Opfer, All-