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letzten vermochte — und nahm darauf von ihr seinen höflichenAbschied mit der Versicherung, daß er gewiß sei, die Bestäti-gung dieser sonst so angenehmen Nachricht, wo er auch sehnwerde, zu erhalten und daß es ihm dann Leid thnn würde,ihr aus Liebe zur Wahrheit öffentlich einige seltsame — ge-richtliche Papiere entgegen setzen zu müssen, die er ungern inUmlauf bringe. „Sie sind ein wahrer Teufel" sagte dieFürstin außer sich. „ Vis-n-vis cl'on Vnge? illnis xourguoinon?" versetzt' er und schied mit den alten Zeremonien.
Albano, dessen Herz in allen diesen Tiefen und Abgrün-den die nackten verletzten Wurzeln und Fibern hatte, konntenichts sagen. Aber sein Freund Siebenkäs äußerte ohne Wei-teres, „daß Gaspard bei jedem Schritte, und mit dem ewi-gen seinen Wanken und Zögern, wie z. B. über die Heirathseiner Tochter und sonst, nichts dargestellt habe als den leben-digen Spanier, wie ihn Gundling im 1. Thcil seiner Otinso gut schildere." Augusti verwunderte sich über diese Offen-heit, indcß erschien sie ihm leidlicher und zierlicher als Schop-pens rauhe. „Was mich am meisten frappircn würde (setzteSiebenkäs dazu, der, wie es schien, die Weltgeschichte zumNebenfach genommen), wäre das lange Verschwiegcnbleibeneiner so wichtigen Abstammung unter so vielen Thcilhaberndes Geheimnisses, wenn ich nicht zu wohl aus Hume wüßte,daß die Pulver-Verschwörung unter Karl I. über ganze an-derthalb Jahre von mehr als zwanzig Mitwissern wäre ver-borgen gehalten worden."
Viel verwundet und durch sich gereinigt ging Albanonach diesen Erzählungen Nachmittags ab ins zwieträchtigeReich, aber mit heiterer heiliger Kühnheit. Er war sich höhe-rer Zwecke und Kräfte bewußt, als alle harten Seelen ihm