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holet, und au das Mutterbild, das er unter dem Okularglashatte finden sollen. Eh' er anfing zu lesen, legt' er das Bildunter dem Glase dem Fremden vor, ob cr's etwa» zufälligkenne. „Sehr! Es ist die verstorbene Fürstin, Eleonore, soweit ein Kupferstich vor dem Landes-Gesangbuch Aehnlichkei-teu vorauszusctzcn vcrstattet; denn sie selber sah ich nie."
Bewegt zog Albano das Papier aus der zerbrochncn Mar-morkapsel, aber er wurd' cs noch mehr, da er die Unterschrift„Eleonore" und Folgendes in französischer Sprache las:„Mein Sohn!
Heute Hab' ich Dich nach langen Zeiten wieder gesehen *)in Deinem U. (Blumcnbühl); mein Herz ist voll Freude undSorge und Dein schönes Bild schwebet vor meinen weinendenAugen. Warum darf ich Dich nicht um mich haben und täg-lich anblicken? Wie bin ich gebunden und geängstigt! Abervon jeher schmiedete ich mir Fesseln und erbat andere, michdamit zu binden. Höre Deine eigne Geschichte aus demMunde Deiner Mutter an; sie wird Dir aus einem andernnicht lieber und wahrhafter kommen.
Ich und der Fürst lebten lange in einer unfruchtbarenEhe, welche unserem Vetter in Hh. (Haarhaar) immer lebhaf-ter mit der Hoffnung der Sukzession schmeichelte. Spät ver-nichtete sie ihnen Dein Bruder D. (U»i§i). Man konnte unsdas kaum vergeben. .Der Graf 0. (Cesara) bewahrt die Be-weise einiger schwarzen Handlungen (cls guelgues noirceui^),die Deinen armen ohnehin schwächlichen Bruder das Lebenkosten sollten. Dein Vater war eben mit mir in Rom, alswir es erfuhren. „Man wird doch endlich über uns siegen".
') S. 155 im 1. Band des Titans.