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wenn ich etwas weissagte/ so macht' er ja, daß es doch cin-traf; dann erschien er mir und sagte: siehst dn, Uexxo, abersage nur keine Wahrheit! — Und in der Nacht, da ich nebenEuch nach Lilar ging, ging er unten im Thale als ein Menschdurch die Luft hin." — „Das sah ich auch (sagte Albano),er schwebte weiter, ohne sich zu regen." — „Das war bloseiner (sagte Sicbcnkäs lächelnd), der in einem sortschwimmcn-dcn Kahne mit versteckten Beinen stand und nichts weiter." —Da blickte der Spanier dieses Ebenbild der Leiche mit demalten Grausen an, womit er cs bisher heimlich für den finsternGeist selber gehalten, murmelte Albano ins Ohr: „sieh, die-ses Wesen weiß es" und sagte zur Entschuldigung der Wahr-heiten: „die Sonne ist noch nicht untergcgangcn" und eilte,ohne auf Menschen-Bitten zu hören, deren Kraft ihm niebekannt geworden, ohne Leid und Freud' davon, um noch vorSonnenuntergang ins nahe Karthäuser-Kloster einzutreten. Al-les Trug-Geräthe hatt' er stehen lassen.
„Ein fürchterlicher Mensch! (sagte Siebenkäs.) Als ervorhin einmal sich über etwas freuen wollte, sah er aus, alsgreif' ihm ein Schmerz über das Gesicht — Und daß er sodünn und hager dastcht und seitab blickt und die Sylben ver-schluckt!— Ich weiß gewiß, er könnte tödtcn, ohne die Mienezu ändern, nicht einmal zum Zorn." -— „O, er ist der fin-stere Geist, den er sicht —- zitircn Sic ihn nicht!" sagteAlbano, in eine ganz neue Welt wcgcilend, die jetzt plötzlichvor seinen Geist gezogen war.
142. Z y ke l.
Er dachte nämlich an das bisher vom Nebel des Schmer-zens verdeckte Papier, das Schoppe aus der Fürstengrust ge-