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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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308
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So still (sagt' er halb betend, halb sprechend) will ich Sieewig lieben ihre Rnhe, ihr Glück, ihr schönes Strebenbleibe nur heilig und ihre Gestalt mir verdeckt und fern wiedie ihrer Himmels-Schwester Aber wenn die Schlacht fürdas Recht ansängt und die Töne neben den Fahnen in dieHöhe wehen und das Herz eifriger schlägt, um stärker zu blu-ten, dann ziehe dein Bild, o Jdoine, mir im Himmel voranund ich streite für dich; und wenn im Getümmel ein unbe-kannter Würgengel die giftige Schneide über die Brust zieht:so will ich im ermattenden Herzen dich sesthalten, bis mir dieErde vergeht."

Er sah sich nach diesem Gebete heiter um auf dem Got-tesacker des jungfräulichen Herzens, er fühlte, Liane alleindürf' cs wissen und sie wcrd' ihn segnen.

138. Z y k c l.

Albano konnte in einer Gegend, in welcher die einzelnenSäulen und Bogen des zerstörten Sonnentempels seiner Ju-gend umherlagcn, keine Nacht znbringen: sondern er begabsich traurig-träumend auf den Weg zur Stadt. Unterwegsfand er den Landschafts-Direktor Wehrfritz zu Pferd, der ihnsuchte.Herr Sohn, (sagt' er) es sind mir von deinem inti-men Freunde, Herrn Schoppe, die wichtigsten Sachen zu Hän-den gestellt worden, die ich nur in deine eignen wieder aus-zuhändigcn habe, was ich denn hiemit eilig thue. Denn MußeHab' ich bei Gott wenig, der Fürst ist diesen Abend mit Todabgegangen vor Schreck, weil jemand sagte, sein alter Vater,der ihm zum Todes-Anzeichen soll znm zweitenmal zu erschei-nen versprochen haben, sei im Spiegelzimmcr zu sehen, was