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12 (1848) Titan : vierter Band
Entstehung
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Immer führ er den Arzt am meisten an. Einst sagtedieser:folgen Sic wenn nicht mir, doch Ihrem zweiten Ich"nnd zeigte auf Albano.Znm Teufel, (versetzt' er) meinzweites Ich, das möget Ihr selber sehn ich scheue michgenug davor aber der da ist gewiß, das vcrhoff' ich, kaummein sechstes, zwanzigstes oder dergleichen Ich."

Jndcß blieb Sphex bei der Meinung, seine sthcnischcSchlaflosigkeit, die wechselnd die Tochter nnd die Mutter seinerFieberbilder, zumal des Kahlkopfs sei, versperre die Kur undmüsse schwächend bezwungen werden. Als einstmals Dian,der seinen Freund Albano oft besuchte, dieß vernahm, fragteer, warum man ihn nicht geradezu mit der Nachricht, derSpanier sei aus Furcht vor ihm abgercisct, etwan nach Frank-reich, täuschen und heilen wolle. Albano versetzte:wahrlichich wollt' es gern sagen, aber ich kann's nicht, ich könnte ebenso gut Gott oder mir eine Lüge sagen wollen."Einbil-dungen! (sagte Dian) ich sag's ihm selber."Wessen ichmir auch gleich vom Spaniard versehen habe," versetzteSchoppe aus die offizinellc Rezept-Lüge. Als Dian sort-gcgangcn war, fragt' er Albano:sitz' ich jetzt nicht vielkühler und eisiger da? Und zwar seit der Kahlkops in Frank-reich ist, bin ich fast so ein neuer Mensch. Freilich lüg' ich,aber Dian log früher."

Endlich entschloß sich der Arzt, ihm geradezu einen Schlaf-trunk in sein Getränk zu mischen. Albano erlaubt' cs. Schoppebekam ihn; glühte und phantasierte einige Minuten lang, end-lich stieg der Nebel des Schlafs nnd überdeckte bald denKranken.

Albano besuchte da nach langer Zeit das Grün der Erdeund das Blau des Himmels wieder und seinen Dian in Lilar.